Beide können sparen: Mieter und Eigenheimbesitzer
Energetische Sanierungsmaßnahmen sind effizient, doch nicht einzig und allein darauf sollte man setzen, denn schon eine Veränderung des Verbrauchsverhaltens im alltäglichen Leben verfehlt auch nicht seine Wirkung. Gezielte Einzelmaßnahmen summieren sich und am Ende des Jahres sind für einen durchschnittlichen Haushalt gleich mehrere Hundert Euro an Einsparungen drin.Wer beispielsweise seinen Kühlschrank richtig einstellt, trägt zur Kostensenkung bei. So müssen es nicht immer arktische Temperaturen sein, wenn es um das gewöhnliche Kühlen von Lebensmitteln geht. Bereits sieben Grad reichen aus. Ist der Kühlschrank auf eine niedrigere Temperatur eingestellt, sollte er herauf geregelt werden. Ein Grad weniger führt zu einer Kostenersparnis von rund acht Prozent an Strom.
Aber auch “stille” Stromfresser schlagen zu Buche. So verfügen die meisten Haushalte über elektrische Geräte, die auch dann Strom verbrauchen, wenn sie gar nicht in Betrieb sind. Hier lohnt der Kauf einer einfachen und kostengünstigen Steckdosenleiste, um die Geräte von der teuren Stand- by- Funktion zu trennen.
Den wohl teuersten Posten nimmt das Heizen ein. Wer mehrfach tägich stoßlüftet, anstatt permanent die Fenster in Kippfunktion zu belassen, leistet einen wertvollen Beitrag in Sachen Heizkosten sparen. Zeitregelbare Thermostate, die man für wenig Geld in jedem Baumarkt bekommen kann, ermöglichen ein individuellen Heizen, deren Zeitraum variabel eingestellt werden kann.
Dichtet man parallel zu diesen einfachen Maßnahmen zugige Fenster und Türen ab und verhängt die Heizkörper nicht mit nasser Wäsche, sind Einsparungen garantiert, die sich bei der nächsten Heizkostenabrechnung bezahlt machen.