Wärmepumpen- sparsam und effektiv gleichermaßen!
Wer seine Heizkosten radikal senken will, muss einerseits sein Verbrauchsverhalten ändern und andererseits Sanierungsmaßnahmen ins Auge fassen. Betrachtet man die steigende Tendenz von erhöhten Kosten für Öl und Gas, wird schnell klar, dass jeder Hausbesitzer in die Zukunft investieren muss.Fossile Vorräte sind schließlich nicht für die Ewigkeit bestimmt. Wer wirtschaftlich und geichzeitig effektiv heizen will, sollte sich mit den Vorzügen einer Wärmepumpe auseinander setzen.
Erneuerbare Energie wird beispielsweise für alle, die ab 1. Januar 2009 einen Bauantrag gestellt haben, zu einem gewissen Teil Pflicht. Dabei stellt das kostenlose Heizen eine Möglichkeit dar, bis zu 50 Prozent im Vergleich zu konventionellen Gas- oder Ölheizungen einzusparen. Hat der Eigenheimbesitzer gar eine veraltete Anlage in seinem Keller, sind mit einer Wärmepumpe sogar Kostenreduzierungen von bis zu 75 Prozent drin.
Dabei ist die zukunftsweisende Technologie einer Wärmepumpe denkbar einfach: sie arbeitet im Grunde nach dem Prinzip eines Kühlschranks, nur in umgekehrter Richtung. Wärmepumpen absorbieren die in der Umgebung gespeicherte Sonnenenergie und können diese für das Heizsystem nutzbar machen. Kostenfreie Sonnenenergie plus elektrische Antriebsenergie ergeben zusammen genommen wertvolle Heizwärme.
Wärmepumpen erzeugen im Grunde keine Wärme, sondern transportieren sie lediglich. Selbst bei niedrigen Außentemperaturen kann ein noch angenehmes Temperaturniveau erreicht werden. Doch von entscheidender Bedeutung ist auch die Qualität einer solchen Wärmepumpe, die an 365 Tagen im Jahr für Energie sorgen soll. Ebenso wichtig ist, das System auf die Größe des Hauses auszurichten, um von der vollen Effizienz zu profitieren.
Energieberater können beispielsweise weiter helfen, die geeignete Anlage zu finden. Auch in Sachen Fördermittel kann der Verbraucher wertvolle Tipps bekommen, denn Vater Staat unterstützt den Einsatz erneuerbare Energie mit attraktven Zuschüssen oder zinsgünstigen Darlehen. Ansprechpartner ist unter anderem die staatliche KfW- Förderbank, die seit kurzem auch einzelne energetische Sanierungsmaßnahmen mit Zuschüssen unterstützt.