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Guter Rat muss nicht immer teuer sein!

Energie einsparen steht voll im Trend und verfolgt man die Entwicklung der Preise hinsichtlich der Heizungswärme, dem warmen Wasser und der Stromkosten, sind immer mehr Zeitgenossen bereit, auf die Kostenbremse zu treten.

Doch nicht immer liegt ein entsprechendes Fachwissen vor, sich mit allen energierelevanten Themen auseinander zu setzen und selber nach Sparmaßnahmen zu suchen. Energetische Schwachstellen im Haus gehören dazu und wer einen professionellen Rat benötigt, sollte es mit einer Verbraucherzentrale versuchen.

Dort sitzen Fachleute, die für das geringe Entgelt von fünf Euro beraten und weiter helfen. Zu den Antragsberechtigten gehören unter anderem auch private Endverbraucher, Bauherren, Immobilienbesitzer, Vermieter, Mieter und auch Kaufinteressenten.

In den Verbraucherzentralen erfolgt dann eine stationäre Energieberatung, die an erster Stelle den baulichen Wärmeschutz berücksichtigt. Dazu gehören die Luftdichtigkeit, Wärmebrücken wie auch die Eigenschaften von Dämmstoffen.

Wissenswertes ist auch in den Bereichen Haustechnik, wie die Erzeugung von Wärme, die Wärmeverteilung und Lüftungsanlagen zu erfahren.

Immer häufiger stellen Ratsuchende auch Fragen bezüglich regenerativer Energien wie Biomasse, Fotovoltaikanlagen und thermische Solaranlagen, um den Energiebedarf zu reduzieren.

Einen erhöhten Beratungsbedarf verzeichnen die Verbraucherberatungen auch hinsichtlich einfacher Maßnahmen wie das richtige Lüften und Heizen und Möglichkeiten, mit effizienten Mitteln die Stromkosten zu senken.

Wem dieses Beratungsangebot nicht ausreicht, kann auch das sogenannte Fallmanagement vor Ort nutzen (FMO). Dies ist in der Regel eine erweiterte Beratung zu speziellen Maßnahmen vor Ort. Fachleute erörtern Detailprobleme oder spezielle Umsetzungen gezielter energiesparender Maßnahmen. Bei einem Eigenanteil von 45 Euro kann jeder einen Zuschuss in Höhe von 188 Euro  bei der zuständigen Verbraucherzentrale beantragen.

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