Energieeffizienz kann gesteigert werden
Der Begriff Effizienz ist in aller Munde, doch wird dieser nicht immer richtig definiert. Was also bedeutet Energieeffizienz genau?
Je weniger Energie für die gleiche Leistung benötigt wird, desto höher fällt die Effizienz aus.
Eine ausgefeilte Technik hilft, die Effizienz zu steigern, doch reichen nicht einzig und allein durchgreifende Sanierungsmaßnahmen, wenn es um Einsparungen geht. Jeder Einzelne ist dabei angesprochen und schon mit einfachen Maßnahmen oder einer Umstellung falscher Gewohnheiten, können gute Ergebnisse erzielt werden.
So sollte jeder Haushalt nach Schwachstellen untersucht werden und der einzelne Verbraucher muss prüfen, ob wirklich alle elektrischen Geräte notwendig sind.
Muss es immer der überdimensionierte Kühlschrank sein, der mit arktischen Temperaturen aufwartet und auch überheizte Räume erweisen sich eher als gesundheitsschädigend.
So gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, Energie und Kosten gleichermaßen einzusparen- bei der Beleuchtung, dem Heizen, bei großen Haushaltsgeräten und dem Warmwasser gehen nahezu 90 Prozent des Energieverbrauchs hierzulande drauf.
Den Löwenanteil, fast Zweidrittel, nimmt dabei das Heizen von Wohnungen ein. Doch gerade in diesem Bereich geht ein gehöriger Teil an Energie ungenutzt durch Außenwände, das Dach, Fenster und Türen verloren.
Zu den energetischen Schwachstellen gehören aber auch ausgediente Heizkessel und überdimensionierte oder auch falsch eingestellte Umwälzpumpen gehören dazu, den Energieverbrauch in die Höhe zu treiben.
Knapp sechs Prozent werden Jahr für Jahr in jedem Haushalt für den Betrieb von Elektromotoren verbraucht. Lüfter, Umwälzpumpen, Kühl- und Gefriergeräte wie auch Wasch- und Spülmaschinen gehören dazu. Rund 1,5 Prozent werden von Beleuchtungsmitteln verbraucht.