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Heizungswärme- kostbar wie noch nie!

In der Bundesrepublik verbrauchen Wohngebäude weitaus mehr Primärenergie, als der gesamte Straßenverkehr, wodurch auf der Hand liegt, dass es sich durchaus lohnen kann, einerseits den Ausstoß von Kohlendioxid zu verringern und andererseits die Energiekosten zu reduzieren. So stehen schon bei der Planung eines Neubaus dem Bauherren alle Möglichkeiten offen, weitsichtig energiesparende Maßnahmen in Angriff zu nehmen. Geboten werden derzeit innovative Baukonzepte wie beispielsweise Niedrig-Energie-, Passiv- oder das sogenannte Sonnenhaus. Doch nach wie vor wurden 75 Prozent aller Wohngebäude hierzulande vor Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung im Jahr 1977 erbaut. Für diese relativ alten Bestandsgebäude gilt, dass bis zwischen 30 bis 70 Prozent Einsparungspotenziale möglich sind.
Kältebrücken und schlecht gedämmte Wände oder Decken müssen meist dafür verantwortlich gemacht werden, dass sich wertvolle Heizwärme schnell verflüchtigt. Wer hierbei Vorsorge treffen will, muss zunächst die Winddichtigkeit wie auch die Wärmedämmung an der Immobilie überprüfen. Schwachstellen können auf diese Weise ermittelt werden und welche Materialien bei einer effizienten Sanierung zum Einsatz kommen sollen ist, ist dann der zweite Schritt.
Der Laie hat es nicht immer leicht, sich aus der Vielfalt der angebotenen Energieträger und Heizungssysteme die geeignete Variante heraus zu suchen. So unterscheiden sich die Funktionsweisen der mit Öl oder Gas betriebenen Niedertemperatur- oder Brennwertkessel und Wärmepumpen als Sole/Wasser- oder Luft/Wasser-Varianten arbeiten anders als Klein-Blockheizkraftwerke oder Pelletkessel. Hinzu kommt, dass die Maßnahmen sich auf die individuellen Gegebenheiten einstellen müssen, um auch wirtschaftlich unter dem Aspekt der Umweltverträglichkeit arbeiten zu können.
Wer an die kostenlose Kraft der Sonne denkt, kann die Energie durchaus auch in Deutschland einsetzen. Selbst wenn es relativ wenige sonnenreiche Tage gibt, kann sich angesichts der Tatsache, dass Fördermittel winken, dennoch lohnen, in eine solarthermische Anlage zu investieren. Schließlich sind die fossilen Energieträger wie Kohle, Gas und Öl zeitlich begrenzt und wer sich für eine individuell passende Solaranlage entscheidet, macht sich nicht nur unabhängig, sondern spart schnell Bares.
 

 

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