Riester- Fondssparpläne- geeignet für die Altersvorsorge?
Wer Sparzulagen und Steuervorteile nutzen will, kann mit Riester- Fondssparplänen davon profitieren, dass Geld in Renten- und Aktienfonds fließt, um Zinsen, Kursgewinne und Dividenden abzuwerfen.
Jedoch eignet sich diese private Form der Altersvorsorge insbesondere für jüngere Menschen bis etwa Mitte vierzig, wenn man überwiegend Aktien wählt. Wer älter ist, sollte sicherheitsorientiert auf einen optimalen Mix aus Renten- und Aktienfonds setzen. Naturgemäß fallen die Risiken für Aktienfonds höher aus, was gleichzeitig mit einer größeren Gewinnchance verbunden ist. Dabei kann der Anleger mit bis zu zehn Prozent jährlich rechnen. Zu den Vorzügen gehört, dass die damit verbundenen Risiken begrenzt sind, da Riester-Verträge grundsätzlich für einen Erhalt der geleisteten Beiträge sorgen. Doch ist ein vorzeitiger Ausstieg aus einem solchen Vertrag meist mit Verlusten verbunden.
Zu den Auszahlungskriterien gehört, dass sich der Anleger zum Beginn der Rentenzahlung 30 Prozent auszahlen lassen kann. Der restliche Betrag wird dann für einen Auszahlungsplan oder eine Rentenversicherung verwendet.
Doch wer sich für diese Form der Altersvorsorge entscheidet, muss sich zunächst beim Kauf seiner Fondsanteile auf Kosten in Form eines Ausgabeaufschlages einstellen. Ebenfalls mit Kosten ist ein Vertragswechsel verbunden.
Wer stark sicherheitsorientiert ist, oder zu den älteren Semstern gehört, sollte einem Riester- Banksparplan den Vorzug geben. Grundsätzlich muss der ältere Anleger mit kleinen Abstrichen rechnen, weill die meisten Anbieter den größeren Teil der Sparrate in Rentenfonds anlegen. So sollen zum Ende wenigstens die Einzahlungen übrig bleiben, sodass niemand mit Verlusten rechnen muss. Im ungünstigsten Fall ist lediglich der Ertrag gefährdet.